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Karriere News

Du hast dich schon immer gefragt: Was machen Gebäude-, Elektro- und KälteanlagentechnikerInnen überhaupt?

Ein Computer funktioniert nur dann, wenn auch die Software richtig installiert ist – und dabei handelt es sich meist um deutlich mehr als eine Software. Immerhin will man mit dem Computer Texte verarbeiten, Fotos bearbeiten, im Internet surfen, etc.

Bei einem Gebäude ist das ganz ähnlich: Nachdem „die Hülle“ steht, geht es ans Innenleben und hier kommen Installations- und GebäudetechnikerInnen, ElektrotechnikerInnen und KälteanlagentechnikerInnen ins Spiel – alle 3 Lehrberufe bietet KGT Gebäudetechnik an. Die Menschen, die in diesen Berufen tätig sind, sind gewissermaßen die „Programmierer“ eines Gebäudes. Sie sind verantwortlich dafür, dass die Klima- und Heizungsanlagen in allen Räumen für eine passende Temperatur sorgen, dass eine Sprinkleranlage im Brandfall mit Wasser löscht, dass dabei möglichst energieeffizient gearbeitet wird und vieles mehr.

Wie in vielen Bereichen sorgt auch hier die Digitalisierung für markante Veränderungen, allerdings im positiven Sinne. Das Berufsfeld wird dadurch noch spannender und vielfältiger. Damit man eine Heizung über eine App steuern kann, muss nämlich nicht nur ein IT-Profi die App, sondern auch der/die GebäudetechnikerIn die Heizung richtig „programmieren“. Dabei kommt ein weiterer Lehrberuf ins Spiel, den KGT Gebäudetechnik ebenfalls anbietet: der/die Technische ZeichnerIn.

Diese Profis unterstützen bei der Konstruktion bzw. Planung der umfangreichen Anlagen. Auch hier hat der Trend zu „smarten“ Gebäuden einen großen Einfluss und sorgt in Zukunft für ein sehr spannendes Betätigungsfeld.

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Und was man als Lehrling bei KGT Gebäudetechnik tatsächlich verdienen kann – monetär gesehen und auch darüber hinaus.

 

Möglichst wenig Zucker und Fett. Denkt man an Diäten, geht es um (schmerzhafte) Abstriche. Auf dem Lohnzettel haben Diäten hingegen eine völlig konträre Bedeutung: Sie fetten den Lohn im wahrsten Sinne des Wortes auf und das ganz deutlich. Zu den Diäten zählt unter anderem die Entfernungszulage. Wolfgang Hainz, Lehrlingsverantwortlicher bei KGT erläutert: „Wenn man auf einer Baustelle arbeitet, die mehr als 35 Kilometer von der Betriebsstätte entfernt ist und das für mehr als 6 Stunden am Tag, erhält man eine Entfernungszulage.“ Diese ist je nach Entfernung gestaffelt und beträgt zwischen 8,72 Euro und 45,79 Euro pro Tag. „Ein Lehrling, der den ganzen Monat über in Wien auf einer Baustelle tätig ist, kann dadurch mit bis zu 1.000 Euro netto zusätzlich rechnen“, nennt Hainz ein Beispiel. Schon im 1. Lehrjahr hat man so die Chance, bis zu rund 1.600 Euro netto zu verdienen (Lehrlingsentschädigung + Diäten). Zusätzlich übernimmt KGT Gebäudetechnik auch die Nächtigungskosten bzw. wird ein Zimmer nahe der auswärtigen Baustelle zur Verfügung gestellt.

Prämien und andere Zuckerl

Auch wenn die Lehrlinge die Berufsschule besuchen, trägt der Arbeitgeber die Kosten für die Unterkunft bzw. das Internat. Ein weiteres Zuckerl: Wird ein Schuljahr erfolgreich abgeschlossen, winkt eine Prämie oder ein zusätzlicher Urlaubstag – „die Lehrlinge haben die Wahl, ob ihnen der freie Tag oder die finanzielle Prämie lieber ist, da hat jeder individuelle Vorlieben und auf die gehen wir gern ein“, so Hainz. Auch der erfolgreiche Abschluss der Lehre wird belohnt: Die im Kollektivvertrag definierten 200 (für guten Erfolg) bzw. 250 Euro (für eine mit Auszeichnung bestandene Prüfung) werden von KGT Gebäudetechnik noch aufgestockt, außerdem gibt es eine Ehrung bei der Jahresabschlussfeier – ein weiteres Zeichen der Wertschätzung.

Die perfekte Basis

Nach Abschluss der Lehre fällt man in die kollektivvertragliche Lohngruppe 3, die ein Brutto-Mindestgehalt von 2.134,73 Euro vorsieht (Werte für 2018) – exklusive Entfernungszulagen. Die Lehre bildet eine ideale Basis für eine weitere Karriere im Unternehmen, die Möglichkeiten sind vielfältig: Weiterbildungen bis hin zur Meisterprüfung sind ebenso möglich wie das Sammeln von Auslandserfahrung bei Montagetätigkeiten. Auch wenn man aus privaten Gründen nahe am Heimatort arbeiten möchte, bietet das Unternehmen entsprechende Möglichkeiten. Der hohe Anteil an langjährigen Mitarbeitern bestätigt, dass ein möglichst gutes Eingehen auf die individuellen Stärken und Vorlieben sowie Wertschätzung im „Team KGT“ gelebte Praxis sind.

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Was hat die Montage der Fahrradkette mit Gebäudetechnik zu tun?
Ein Interview mit Lukas Merkl und Georg Fink, Lehrlinge bei KGT Gebäudetechnik, über eigenständiges Arbeiten und gutes Teamwork.

 

KGT_Lukas Merkl und Georg Fink.

Ihr macht beide die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker bei KGT. Seid ihr mit dieser Entscheidung zufrieden?

Lukas Merkl: Ja. Die Arbeit ist interessant und wichtig ist für mich auch, dass das Klima passt. Wenn man sich gut versteht und einen Spaß hat, dann läuft es einfach gut. Natürlich gibt’s manchmal Probleme, aber im Team kann man sich das immer gut ausreden.

Wie bist du zu KGT gekommen?
Lukas: Ich wusste damals, dass ich nicht weiter in die Schule gehen will. Und der Vater einer Schulkollegin hat mir von seinem Arbeitgeber, der KGT Gebäudetechnik, erzählt. Nachdem ich eine Woche zum Schnuppern da war, habe ich mich dafür entschieden.

War das bei dir ähnlich? Hast du gewusst, welche Tätigkeiten auf dich zukommen?
Georg Fink: Ich habe von meinem Klassenvorstand im Poly gehört, dass hier Lehrlinge gesucht werden. In meiner Familie gibt es drei Installateure und deshalb hab ich auch zu Hause immer wieder bei Arbeiten geholfen und da war mir klar, dass ich mich bewerbe.

Welche Voraussetzungen sollte man für den Job hier mitbringen?
Georg: Du musst dich konzentrieren können und das Hirn einschalten, dann darfst du recht rasch auch eigenständig arbeiten. Wenn du dich gut anstellst, dann traut dir der Monteur immer mehr zu.

Lukas: Gut wäre es natürlich auch, wenn man ein handwerkliches Interesse hat oder zumindest mal eine runtergesprungene Fahrradkette selbst wieder montiert hat.

Georg: Ja, es ist schon ein Vorteil, wenn man zumindest schon mal einen Hammer in der Hand hatte, einen Kreuzschraubenzieher kennt. Den Rest kann man lernen.

Seid ihr für die KGT auch schon im Ausland gewesen?
Lukas: Ich habe im Kunstdepot in München mitgearbeitet. Ich könnte mir für eine Zeit lang schon vorstellen, öfters im Ausland zu sein. Später, mit einer Familie, stelle ich mir das aber schwierig vor.

Was sind für euch noch positive Punkte in eurer Ausbildung?
Lukas: Gerade auf Großbaustellen kommt schon immer wieder sehr viel Neues auf einen zu, aber man merkt, dass man viel von diesem Wissen dann auch im Privaten nutzen kann.

Georg: Ich arbeite in den letzten Monaten bei unserem Projekt Orbi-Tower in Wien und bin von Montag bis Donnerstag dort. Da man auswärts ist und dort länger arbeitet, verdient man natürlich schon sehr gut. Toll ist auch, wenn man ein gutes Verhältnis zum Monteur hat, mit dem man zusammenarbeitet. Dann wird man auch mal nach Hause geführt oder geht zusammen auf ein Bier.

Lukas: Ja, viele verstehen sich untereinander gut und wir gehen oft gemeinsam mit Kollegen fort. Und von unserer Firma aus wird außerdem
noch einiges geboten: Wir waren gemeinsam auf einem Schitag oder beim Oktoberfest und einmal waren bei einer Veranstaltung sogar Hubschrauberflüge möglich.

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Dsc